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Im Zeitraum von 2014 bis 2016 wurden an der Fakultät Architektur & Bauingenieurwesen über 100 Forschungsprojekte bearbeitet, die insgesamt mit einer Fördermittelsumme von rund 12,7 Mio. € verknüpft sind. Die Themenvielfalt und -breite der Forschungsaktivitäten sind beeindruckend: Sie reichen von Forschungsprojekten zu einzelnen Baumaterialien, wie Stahlfaserbeton und Nanoasphalt sowie dem Aufbau einer "Materialbibliothek", über die Erforschung von Bautechnologien und -konstruktionen, wie Bohrpfähle, Stahlverbundbrücken und Kühlturmbauten bis hin zu Fragen der Stadtentwicklung (Evaluation Städtebauförderung, Bergisch Project, Nutzungsmischung), der Energieperformance und des Architectural Designs (z.B. Design by Programme, PVADS). An der Schnittstelle zwischen Architektur und Bauingenieurwesen beschäftigen sich einige Forscher mit den Chancen der Anwendung der Building Information Modeling (BIM) Methode und der Digitalisierung beim Planen und Bauen (Archeology of the Digital). Es finden aber auch Forschungsprojekte zu Lehrmethoden und Ausbildungsfragen (Weiterbildung Bauleitung, Meisterausbildung, Architekturlehre als Forschungsfeld) statt.
Im Themenfeld der Verkehrsforschung finden sich zahlreiche Projekte deren thematische Spannbreite von der Staubildung im Fußgängerverkehr über Sicherheitsfragen bei Bus und Bahn und für Radfahrer an Straßenbahnübergängen bis hin zu Güterverkehrskonzepten und Verkehrsmodellen (z.B. Basel und Hamburg) reichen.
Das wichtige Themenfeld der "Nachhaltigkeit und der Energiewende" beschäftigt zahlreiche Forschungskonsortien in der Architektur und im Bauingenieurwesen. Hierzu gehören
•    verschiedene Projekte zum nachhaltigen Umgang mit dem Boden und mit Schlaglöchern,
•    zu nachhaltigen Konsummodellen der Share Economy in der Wohnungswirtschaft,
•    zu nachhaltigem Güterverkehr in urbanen Räumen,
•    die Entwicklung eines Recycling-Atlas,
•    Projekte zum Energie Optimalen Bauen,
•    zur Solaraufwindenergiegewinnung,
•    zum Umgang mit Extremniederschlägen und
•    ein integriertes Modell "Städte- und Klimawandel - Ruhrgebiet 2050".
•    Es werden Energiestrategien für Wuppertal-Wichlinghausen und
•    eine Arbeitshilfe zu "Niedrigstenergiegebäuden" für die öffentliche Bauverwaltung erarbeitet.
Die Projekte werden für unterschiedliche Landes- und Bundesministerien (BMBF, BMWi, BMVBS, BMVI, BMAS, BMWSV_NW) und deren nachgelagerte Ämter (UBA, BBSR) erarbeitet, aber auch für Europäische Fonds (ESF), die DFG, Stiftungen, andere Organisationen und die private Wirtschaft.